Wear-Management
Flash
-  Highlights 2017
-  News & Links

Sprache
-  English
-  Français
>  Deutsch

Wear-Management
-  Fokus
  -  Automobilindustrie
  -  Kulturerbe
  -  Zementwerk
  -  Energieerzeugung
  -  Metallherstellung
  -  Bergbau
  -  Erdöl / Erdgas
  -  Oeffentlicher Bereich
  -  Transport
-  Training
-  Kongress-Management
-  Ersatzteile
-  Kontakt / Netzwerke

Referenzen
-  RCM (SAE JA 1011)
-  Funktionssicherheit
-  Instandhaltungsschweissen
  -  E-Handschweissen
  -  MIG / MAG
-  Reparaturschweissen
-  Gusseisen
  -  Schweissbarkeit
  -  Reparaturschweissen
-  Uebliche Stähle
  >  Schweissen
-  Werkzeugstähle
-  Beschichten
  -  Schweissen
  -  Spritzen
  -  Löten
-  Kranexperten
-  Sicherheit
-  Akronym
-  Internationale Normung
-  CEN TR 15628

Highlights
-  Highlights 2017
-  Highlights 2016
-  Highlights 2015
-  Highlights 2014
-  Highlights 2013
-  Highlights 2012
-  Highlights 2011
-  Highlights 2010
-  Highlights 2009
-  Highlights 2008
-  Highlights 2007
-  Highlights 2006
-  Highlights 2005
-  Highlights 2004
-  Highlights 2003
-  Foxterrier

Schweissen

Schweissen von üblichen Stählen

Unlegierte Stähle

Unlegierte Stähle haben eine Tendenz zur Kaltrissbildung und müssen in vielen Fällen durch Vorwärmen in den Zustand der guten Schweissbarkeit gebracht werden.

Vorwärmen:

C < 0.2 %:   ohne Vorwärmen (bis 30 mm Werkstückstärke)
oder 100°C gegen die Feuchtigkeit
C: 0.2 bis 0.5 %:   Vorwärmtemperatur 100 bis 300°C
C > 0.5 %:   Vorwärmtemperatur 300 bis 350°C

Mögliche Nachbehandlungen:

  • Spannungsarmglühen
  • Normalisieren

Niedriglegierte Stähle

Unlegierte Stähle haben eine Tendenz zur Kaltrissbildung und müssen in vielen Fällen durch Vorwärmen in den Zustand der guten Schweissbarkeit gebracht werden.

Vorwärmen:

Diagramm von Séférian
Diagramm von Séférian

Mögliche Nachbehandlungen:

  • Spannungsarmglühen
  • Vergüten

Vergütete und mikrolegierte Feinkornbaustähle

Vergütete und mikrolegierte Feinkornbaustähle haben eine akute Tendenz zur Kaltrissbildung durch Wasserstoffaufnahme. Sie werden leicht vorgewärmt und mit relativ niedriger Streckenenergie geschweisst, damit die Wärmeeinflusszone greing bleibt.
Die Zusatzwerkstoffe müssen trocken sein.

Vorwärmen:

  • in Abhängigkeit der Stahlqualität, oft 100°C (max. 200°C)

Schweissen:

  • Mit relativ niedriger Streckenenergie

Nachbehandlung

  • Im Allgemeinen: keine

Austenitische Manganhartstähle

Austenitische Manganhartstähle mit einem Mangangehalt von 14% (Hadfield steels) haben die Tendenz unter Wärmeeinfluss versprödende Karbide zu bilden.
Sie sind deshalb unbedingt ohne Vorwärmen (ev. sogar unter Kühlung) mit wenig Wärmeeinbringung zu schweissen.

Vorwärmen:

  • Kein Vorwärmen (ev. unter Kühlung schweissen)

Nachbehandlung:

  • Keine

Nichtrostende austenitische Stähle

Nichtrostende austenitische Stähle haben eine Tendenz zur Warmrissbildung und müssen deshalb einerseits in sauberem Zustand und anderseits mit niedriger Streckenenergie geschweisst werden.
Schweissbarkeit: Achtung auf Chromkarbidbildung in den Korngrenzen von Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt von mehr als 0.04 %.

Vorwärmen:

  • Kein Vorwärmen

Zusatzwerkstoff

  • % C = max. 0.04 %

Diagramm nach DeLong
Diagramm nach DeLong

Schweissen

  • Mit niedriger Streckenenergie

Nachbehandlung

  • Lösungsglühen, falls erforderlich

Bemerkung zur Durchführung von Schweissarbeiten: Kein Oel und Fett oder Fettstifte, Reinigen der Schweissnaht mit nichtrostender Bürste

Martensitische Chromstähle

Vorwärmen:

  • Schweissbarkeit: beschränkt
  • Vorwärmen: 250°C bis 450°C (In Abhängigkeit der Zusammensetzung)

Nachbehandlung

  • Langsames Abkühlen auf 120°C (Martensitische Umwandlung) und Glühen bei 750° oder Vergüten (oft 1000°C/Oel und Anlassen im Allgemeinen bei 750°C).

Bemerkung: Achtung Chromkarbidbildung zwischen 500 und 650°C!

Sicherheit: Lichtbogenschweissen

siehe Kapitel Sicherheit

Für mehr Information oder technische Beratung, bitte kontaktieren Sie uns.

Last update: September 7, 2015

Alle Informationen sind unvoreingenommen und in bester Absicht redigiert worden.
Wear-Management kann auf Grund dieser Information nicht haftbar gemacht werden.
Copyright © 2001-2017 Wear-Management, Arzillier 8, 1302 Vufflens-la-Ville, Switzerland
Die unveränderte Wiedergabe und Verteilung dieses gesamten Textes in beliebiger Form ist gestattet, sofern dieser Hinweis beibehalten wird.